Geschichte Tgantieni

Vom Maiensäss zum Hotel

Im Jahre 1899 erwarb Johann Anton Parpan das Maiensäss Tgantieni zur landwirtschaftlichen Nutzung. Die Zunahme der bereits damals zahlreichen Tourenskifahrer, die mit ihren Fellskiern Richtung Scalottas/Danis/Stätzerhorn unterwegs waren, veranlasste die Töchter und Söhne Parpan 1928, in der alten Familienstube eine kleine Gaststätte zu eröffnen. Mit dem Bau der legendären Funibahn 1936 und der Erstellung der Skilifte Tgantieni und Scalottas 1942 war der Aufschwung der Tourismusregion Lenzerheide vorprogrammiert.

Die ideale Lage des Berghauses Tgantieni und die nun wachsende Gästeschar erforderte eine Erweiterung der Räumlichkeiten. Der Heustall wurde zur offenen Veranda umgebaut. Die gedeckte Terrasse war nicht beheizbar, konnte also nur bei schönem Wetter genutzt werden.

1951 übernahm Luis Anton Parpan die Liegenschaft von seinen Geschwistern. Er erkannte die Notwendigkeit von Uebarnachtungsmöglichkeiten für die Gäste. So entstanden über der Veranda die ersten Touristenlager der Region. Demzufolge musste die Küche vergrössert werden, um die übernachtenden Gäste auch verköstigen zu können. Weitere Um- und Anbauten entstanden in den folgenden Jahren , um Arbeitsabläufe zu vereinfachen und den Gästen den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. 98 Matratzenlager und 25 Betten in einfach eingerichteten Zimmern waren bis im Jahr 2000 das Resultat des steten Aufbaus des ehemaligen Maiensässes.

1985 übernahm wiederum eine jüngere Generation Parpan das Berghaus.
Auch wir haben in den letzten Jahren viel umgebaut und erneuert, ganz nach der Philosophie  unseres Vaters, dass nur Ideenreichtum und Innovation zum Ziel führen.
Um unseren Gästen neuzeitlichen Komfort bieten zu können, musste eine umfangreichere Renovation des Hauses im Jahre 2000 in Angriff genommen werden. Heute prsäentiert sich das Berghotel Tgantieni mit wunderschönen, grosszügigen Hotelzimmer sowie einer grossen Sonnenterasse mit Restaurant und heimeligem Stübli.

Der Philosophie sei damit kein Ende gesetzt, Ideen solcherart haben wir noch viele.....